Die Frau, die Emily Blunts Figur in „Der Teufel trägt Prada“ inspirierte, hat eine ungewöhnliche Begegnung mit der Schauspielerin geschildert. Hollywood-Stylistin und ehemalige Vogue-Assistentin Leslie Fremar sprach in der aktuellen Folge des Vogue-Podcasts „The Run-Through“ über ihre Zeit bei der Zeitschrift und das Verhältnis zur Autorin Lauren Weisberger.
Fremar war unter Anna Wintour als erste Assistentin tätig und arbeitete rund acht Monate eng mit Weisberger zusammen – eine Erfahrung, die später die Grundlage für Weisbergers Roman und den gleichnamigen Film bildete. Erst später erkannte Fremar, dass sie die reale Vorlage für die Figur der Emily Charlton (gespielt von Blunt) war.
In dem Podcast wurde Fremar direkt gefragt, ob sie sich sicher sei, die echte Emily Charlton zu sein:
„Fühlst du dich sicher, dass du die wahre Emily bist?“
„Ich weiß es. Ja. Genau.“
Anschließend erzählte Fremar von ihrer einzigen Begegnung mit Emily Blunt in persona:
„Ich habe Emily Blunt getroffen. Ich dachte immer: Wenn ich Emily Blunt begegne, was würde ich tun? Eines Tages war ich im Greenwich Hotel zur Massage, und sie war ebenfalls im Spa. Ich wollte etwas sagen, aber ich tat es nicht. Später lud mich eine gemeinsame Bekannte zum Abendessen ein – und Emily war auch dort.“
Fremar beschrieb die Situation als sehr intim: „Wir waren bei einer gemeinsamen Freundin zu Hause. Da sagte ich zu ihr: ‚Ich muss dir etwas sagen: Ich bin die Emily.‘“
Doch Blunts Reaktion war eher zurückhaltend: „Ich dachte, sie würde begeistert reagieren. Stattdessen war es nur ein ‚Ach, okay.‘“
Nach ihrem Abschied bei Vogue arbeitete Fremar kurze Zeit bei Prada, bevor sie als Stylistin für Stars wie Charlize Theron und Jennifer Connelly tätig wurde. Blunt selbst kehrte kürzlich als Emily Charlton in „Der Teufel trägt Prada 2“ zurück – nun als hochrangige Dior-Managerin.
Die vollständige Geschichte kann im Video oben nachgehört werden.