Die Einschaltquoten des NFL-Drafts 2026 sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Wie Sports Business Journal berichtet, sank die durchschnittliche Zuschauerzahl über die drei Tage von 7,7 Millionen (2025) auf 6,6 Millionen (2026) – ein Rückgang von 14,2 Prozent.

Die erste Runde des Drafts verzeichnete ebenfalls einen leichten Rückgang: Von 13,6 Millionen Zuschauern im Vorjahr auf 13,2 Millionen in diesem Jahr. Dennoch bleibt der NFL-Draft damit die drittstärkste Ausgabe seit der Einführung des aktuellen Formats im Jahr 2010.

Die Entwicklung der einzelnen Tage zeigt jedoch deutliche Unterschiede: Freitag verfolgten 6,316 Millionen Zuschauer die Übertragung, Samstag waren es nur noch 3,677 Millionen. Experten hatten mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet, da der Draft 2026 weniger mediale Aufmerksamkeit erregte als sein Vorgänger.

Ein Grund dafür könnte sein, dass der Draft 2025 durch die kontroverse Draft-Position von Shedeur Sanders für anhaltende Diskussionen sorgte. Im Gegensatz dazu verlief der aktuelle Draft weniger spektakulär. Zudem nutzen viele Fans mittlerweile Echtzeit-Updates auf Online-Plattformen, um die Picks zu verfolgen, statt die gesamte Übertragung zu schauen.

Trotz des Rückgangs bleibt der NFL-Draft eine der meistgesehene Sportevents in den USA. Die letzten beiden Tage des Drafts werden traditionell von weniger Zuschauern verfolgt, da sie oft als reine Talkshow-Elemente mit gelegentlichen Ansagen der Picks wahrgenommen werden.