Die drei Hauptenden von Directive 8020
Wie in jedem Spiel von Supermassive Interactive hängt das Schicksal der Crew von deinen Entscheidungen ab. Directive 8020 bildet dabei keine Ausnahme. Je nach Verlauf der Handlung und den getroffenen Weichenstellungen erwarten dich drei grundlegend verschiedene Enden – mit weiteren Untervarianten. Warnung: Spoiler für Episode sieben „Revelation“! Falls du das Spiel noch nicht abgeschlossen hast, lies diesen Artikel erst nach dem Durchspielen.
1. Flucht (Escape) – Gute und beste Enden
Die Crew entkommt mit dem S.E.V. (Ship Escape Vehicle) vom Planeten Tau Ceti f. Es gibt zwei Hauptvarianten dieses Endes, die sich weiter in Untervarianten aufteilen:
- Gutes Ende: Die Crew überlebt und erreicht entweder die leere Raumstation Cassiopeia oder den Booster Ring.
- Bestes Ende: Zusätzlich zu den Überlebenden wird eine weitere Konsequenz für die Zukunft der Menschheit festgelegt.
Um diese Enden zu erreichen, musst du Brianna Youngs Loyalität im Laufe des Spiels stärken. Besonders wichtig sind folgende Szenen:
- „The Crown Falls“ (Episode 6): Fürsprache einlegen
- „Making the Call“ (Episode 6): Mitgefühl zeigen
- „Holdout“ (Episode 7): An die anderen denken
- „Why You Started“ (Episode 8): Die Klonprogramme als falsch bewerten
Youngs Entscheidung in Episode 8 bestimmt, ob die Crew im leeren Cassiopeia oder am Booster Ring landet. Beide Varianten führen zum Konsequenz-Eintrag „Forever and Ever“.
2. Verlassene Crew (Abandoned) – Schlechtes Ende
In diesem Szenario wird entweder Anders oder Williams zurückgelassen, während ein Hochstapler mit dem S.E.V. flieht. Es gibt zwei Untervarianten:
- Anders wird zurückgelassen: Ein Unbekannter übernimmt die Kontrolle und flieht mit den Überlebenden.
- Williams wird zurückgelassen: Ein Hochstapler nutzt die Situation, um zu entkommen.
Dieses Ende tritt ein, wenn du die Loyalität der Crewmitglieder vernachlässigst oder falsche Entscheidungen triffst, die zu Misstrauen führen.
3. Horror (Horror) – Schlimmstes Ende
Kein Mitglied der Crew überlebt. Dieses Ende ist unvermeidbar, wenn du in kritischen Momenten falsche Entscheidungen triffst oder die Bedrohung unterschätzt. Es gibt keine Varianten – das Schicksal der Crew ist hier endgültig besiegelt.
So erreichst du jedes Ende
Die Enden von Directive 8020 hängen von deinen Entscheidungen in den sogenannten Turning Points ab. Diese Schlüsselstellen bestimmen den weiteren Verlauf der Handlung und die daraus resultierenden Konsequenzen. Hier eine Übersicht der wichtigsten Entscheidungen:
Flucht-Ende (Escape)
Um das Flucht-Ende zu erreichen, musst du:
- Alle Crewmitglieder bis Episode 8 am Leben halten.
- Brianna Youngs Loyalität auf über 50 % steigern.
- In Episode 8 die Frage nach der Moral der Klonprogramme mit „Es ist falsch“ beantworten.
Youngs Entscheidung in dieser Szene bestimmt, ob die Crew die leere Cassiopeia oder den Booster Ring erreicht. Beide Varianten führen zu einem positiven Ausgang, allerdings mit unterschiedlichen Konsequenzen für die Zukunft.
Verlassen-Ende (Abandoned)
Dieses Ende tritt ein, wenn du:
- Die Loyalität von Anders oder Williams nicht ausreichend stärkst.
- In Episode 6 oder 7 falsche Entscheidungen triffst, die zu Misstrauen führen.
- Einen Hochstapler nicht rechtzeitig erkennst und handlungsunfähig bleibst.
Ein Mitglied der Crew wird zurückgelassen, während ein Hochstapler mit dem S.E.V. entkommt. Dies hat langfristige Folgen für die Überlebenden.
Horror-Ende (Horror)
Das schlimmste Ende ist unvermeidbar, wenn du:
- In kritischen Momenten falsche Entscheidungen triffst (z. B. in Episode 5 oder 6).
- Die Bedrohung durch die Aliens unterschätzt und keine rechtzeitigen Maßnahmen ergreifst.
- Wichtige Crewmitglieder opferst, ohne dass es zwingend notwendig ist.
In diesem Fall überlebt niemand – ein tragisches Ende für die gesamte Crew.
Tipps für alle Enden
Unabhängig davon, welches Ende du anstrebst, solltest du folgende Strategien beachten:
- Beobachte die Loyalitätsbalken: Stärke die Bindung zu Brianna Young, um das Flucht-Ende zu erreichen. Vernachlässige Anders und Williams nicht, um das Verlassene-Ende zu vermeiden.
- Analysiere jede Entscheidung: In den Turning Points gibt es oft keine „falschen“ Antworten, aber einige führen zu besseren oder schlechteren Konsequenzen. Überlege dir genau, welche Auswirkungen deine Wahl haben könnte.
- Nutze die Konsequenzen: Die Enden von Directive 8020 haben langfristige Folgen. Überlege dir, welche Variante am besten zu deiner Spielstrategie passt.
„Die Enden von Directive 8020 zeigen, wie wichtig jede einzelne Entscheidung ist. Egal, ob du ein gutes, schlechtes oder tragisches Ende anstrebst – dein Handeln bestimmt das Schicksal der Crew.“
Fazit: Welches Ende ist das richtige für dich?
Directive 8020 bietet drei Hauptenden mit mehreren Varianten. Das Flucht-Ende ist das positivste, während das Horror-Ende das schlimmste ist. Das Verlassene-Ende liegt dazwischen und zeigt, wie wichtig Loyalität und Vertrauen in der Crew sind.
Egal, welches Ende du anstrebst – achte auf die Turning Points und treffe deine Entscheidungen mit Bedacht. Nur so kannst du das Schicksal der Crew von Cassiopeia beeinflussen.