Auf der Q1-2026-Earnings-Call hat Tesla-Chef Elon Musk bestätigt, dass Fahrzeuge mit der älteren Hardware 3 (HW3)-Plattform keine unüberwachte autonome Fahrfunktion (FSD) erhalten werden. Betroffen sind rund vier Millionen Tesla-Fahrzeuge, darunter auch Kunden, die die Funktion beim Kauf extra bezahlt haben.
Keine Aufrüstung, kein autonomes Fahren
Musk erklärte, dass die HW3-Hardware technisch nicht in der Lage sei, die volle autonome Fahrfunktion zu ermöglichen. Für Besitzer dieser Fahrzeuge bedeutet das: Entweder sie rüsten ihre Autos auf die neuere Hardware 4 (HW4) nach oder verzichten dauerhaft auf die versprochene Technologie.
„Ich wünschte, es wäre anders, aber Hardware 3 hat einfach nicht die Fähigkeit, unüberwachtes FSD zu erreichen.“
– Elon Musk, Tesla-CEO
Finanzielle und technische Konsequenzen
Die Ankündigung wirft Fragen zur Werthaltigkeit der FSD-Option auf. Viele Kunden haben für die Funktion extra gezahlt, obwohl Tesla bisher keine vollständige Autonomie garantieren konnte. Jetzt droht ihnen ein Verlust des investierten Kapitals, sofern sie nicht in eine Hardware-Nachrüstung investieren.
Zukunft von FSD und Hardware
Tesla setzt weiterhin auf die Weiterentwicklung von FSD und der Hardware-Plattformen. Die neuere HW4 soll die Grundlage für zukünftige autonome Fahrfunktionen bilden. Ob und wann eine vollständige Autonomie erreicht wird, bleibt jedoch weiterhin unklar.
Die Ankündigung unterstreicht die Herausforderungen bei der Umsetzung autonomer Fahrtechnologien und die Abhängigkeit von der zugrundeliegenden Hardware.