Die Detroit Lions setzen ein klares Zeichen für die Zukunft ihres Teams: Wie erwartet aktivieren sie die fünftjährige Vertragsoption für Runningback Jahmyr Gibbs. Damit sichern sie ihm ein voll garantiertes Gehalt von 14,293 Millionen Dollar für die Saison 2027, wie Fox2-Sportreporter Dan Miller berichtet.
Anders verhält es sich bei Linebacker Jack Campbell. Die Lions verzichten auf die Option für den 2022 gedrafteten Spieler, obwohl ihm damit ein voll garantiertes Gehalt von 21,925 Millionen Dollar zugestanden hätte. Das Management signalisiert damit jedoch nicht das Ende von Campbells Zeit in Detroit. Vielmehr streben die Lions langfristige Vertragsverlängerungen mit beiden Spielern an und sehen Campbell weiterhin als wichtigen Bestandteil ihrer Defense.
Campbell überzeugte in der vergangenen Saison mit herausragenden Leistungen: Er wurde sowohl ins First-Team All-Pro als auch in den Pro Bowl gewählt. Seine Statistiken sprechen für sich: 176 Tackles, neun Tackles für Verlust, fünf Sacks, vier Passverteidigungen und drei erzwungene Fumbles.
Gibbs hingegen etablierte sich 2025 als Stammspieler. Die Lions hatten ihn in der Offseason von den Bears geholt und David Montgomery abgegeben. Seine Bilanz in der abgelaufenen Saison: 243 Laufversuche für 1.223 Yards und 13 Touchdowns. Zudem fing er 77 Pässe für 616 Yards und fünf weitere Touchdowns. Bereits 2024 führte er die Liga mit 20 kombinierten Touchdowns (Lauf- und Passspiel) an.
Mit diesen Entscheidungen unterstreichen die Lions ihr Vertrauen in Gibbs als Schlüsselspieler im Angriff und signalisieren gleichzeitig, dass Campbell weiterhin eine zentrale Rolle in ihrer Defensive spielen könnte – vorausgesetzt, es kommt zu einer Einigung über eine Vertragsverlängerung.