Der Animationsfilm „Swapped“ von Skydance Animation, unter der Regie von Nathan Greno („Rapunzel – Neu verföhnt“), ist seit Kurzem auf Netflix verfügbar – und bricht bereits Rekorde. Laut Angaben des Streamingdienstes verzeichnete der Film in den ersten sieben Tagen 38,7 Millionen Aufrufe. Damit erreichte er Platz 1 der englischen Filmcharts und wurde zum meistgesehenen Animationsfilm auf Netflix in einer Woche – noch vor Titeln wie „Leo“ und „KPop Demon Hunters“.

Die Handlung des Films spielt in einer fantastischen Welt: Ollie, eine niedliche, nagetierähnliche Pookoo, lebt in ständiger Angst vor den Javans, vogelähnlichen Wesen, die ihr Futter stehlen. Doch eines Tages verwandelt eine magische Blume Ollie in Ivy, eine Javan, und umgekehrt. Die beiden müssen nun zusammenarbeiten, um ihre ursprünglichen Körper zurückzuerhalten – eine Reise voller Abenteuer und wichtiger Erkenntnisse.

Ein Film über Empathie und Zusammenarbeit

Die zentrale Botschaft von „Swapped“ ist klar: Empathie und Kommunikation. Genau diese Themen kommen beim Publikum offenbar gut an. Regisseur Nathan Greno erklärte gegenüber TheWrap, dass das Team mehr als sechs Jahre an dem Projekt gearbeitet habe. Ursprünglich sollte der Film eine völlig andere Geschichte erzählen – mit vier Teenagern mit Superkräften, die sich stark voneinander unterschieden. Doch während der Recherche zum Thema Empathie entwickelte sich die Idee zu einer Verwandlungsgeschichte, die das Publikum zum Mitfühlen anregen sollte.

„Wir wollten einen Film schaffen, der unterhält und gleichzeitig eine positive Botschaft vermittelt – ohne belehrend zu wirken. Es geht darum, Empathie zu fördern, ohne dass es sich wie eine Lektion anfühlt.“

Mary Ellen Bauder Andrews, Produzentin

Greno erinnerte sich an ein entscheidendes Gespräch mit John Lasseter, dem Chef von Skydance Animation: „Ich sagte zu ihm: ‚Ich glaube, wir machen den Film falsch.‘ Er fragte: ‚Was meinst du?‘ Ich antwortete: ‚Der Film sollte darum gehen, in jemand anderem Schuhe zu laufen. Es ist eine Verwandlungsgeschichte.‘“

Diese Idee überzeugte Lasseter, und so entstand die heutige Version von „Swapped“ – ein Film, der nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt.

Quelle: The Wrap