Günstiger Einstieg als Verkaufsstrategie

In einer Zeit, in der hohe Neuwagenpreise viele Käufer abschrecken, setzt Nissan auf einen attraktiven Preis für den kommenden Xterra. Ab 2028 soll das Geländewagen-Modell zu einem Startpreis von unter 40.000 Dollar erhältlich sein. Dies soll die Verkaufszahlen deutlich steigern.

Kostensenkung durch gemeinsame Plattform

Auf einem Medien-Event in Japan präsentierte Nissan seine Pläne für eine neue Body-on-Frame-Plattform. Diese bildet die Grundlage für mehrere Modelle, darunter der Xterra, der nächste Frontier-Pickup, der Infiniti QX60 sowie eine dreireihige Version. Durch die Nutzung gemeinsamer Komponenten sollen die Produktionskosten gesenkt werden.

Laut einem Bericht von Automotive News beträgt die Teilegleichheit zwischen den Modellen 70 Prozent. Besonders die Bereiche vor der B-Säule werden geteilt, was auch den Antriebsstrang betrifft. Nissan plant sowohl Hybrid- als auch reine Verbrennungsmotoren – der günstigste Xterra wird jedoch voraussichtlich ohne Hybridtechnik angeboten, da diese die Kosten um etwa 3.000 Dollar erhöhen würde.

Produktion und Verkaufsziele

Die gesamte Modellpalette soll im Nissan-Werk Canton, Mississippi gefertigt werden. Nissan Americas Chairman Christian Meunier äußerte sich optimistisch über die Verkaufszahlen: „Wir erwarten, dass der Xterra jährlich über 50.000 Mal verkauft wird.“ Die Strategie zielt darauf ab, Kunden genau das zu bieten, was sie benötigen – ohne unnötige Extras.

„Wir wollen nichts überengineeren oder unnötig kompliziert und teuer machen.“
Christian Meunier, Nissan Americas Chairman

Rückkehr zur bewährten Philosophie

Mit dem neuen Xterra knüpft Nissan an die ursprüngliche Philosophie des Modells an: „Wir geben unseren Kunden alles, was sie brauchen – und nichts, was sie nicht benötigen.“ Diese klare Positionierung könnte den Erfolg des Geländewagens sichern.

Quelle: Hagerty