Patriots weisen Vorwürfe zurück

Die New England Patriots wollen die Kontroverse um Mike Vrabel und Dianna Russini nicht weiter eskalieren lassen – doch die Diskussion hält an. Jetzt dementierte das Team offiziell den Einsatz eines externen Krisenkommunikations-Experten in diesem Zusammenhang.

Hintergrund ist ein Bericht von InTouch, der von Yahoo! Sports aufgegriffen wurde. Demnach soll das Team versucht haben, die Veröffentlichung von Fotos aus einem Erwachsenenresort in Arizona zu verhindern. Ein „berüchtigter Krisenstratege“ soll dabei eingeschaltet worden sein.

Offizielle Stellungnahme der Patriots

Stacey James, Vizepräsident für Kommunikation bei den Patriots, erklärte gegenüber Front Office Sports:

„Weder Robert Kraft noch die New England Patriots haben externe Krisenkommunikations-Experten engagiert.“

James ging nicht direkt auf die Frage ein, ob Druck auf den New York Post ausgeübt wurde. Stattdessen betonte er wiederholt, dass Kraft „keine externen Krisenstrategen“ beschäftige und das Team „keine externen PR-Strategen“ einsetze.

Unklare Kommunikation und widersprüchliche Berichte

Möglicherweise gab es Versuche, die Veröffentlichung der Fotos zu blockieren – allerdings ohne offiziellen Krisenmanager. Die Kommunikation scheint widersprüchlich verlaufen zu sein, insbesondere da ESPN-Reporter Ben Strauss berichtete, dass Russini nach Kontakt durch die Post selbst einen Krisenkommunikations-Experten engagiert habe.

Fehlende klare Strategie

Experten kritisieren die Reaktion der Patriots als unzureichend. Die anfänglichen Dementis aller Beteiligten reichten nicht aus. Erst als Vrabel am Dienstag eine Stellungnahme abgab, konnte die Situation etwas entschärft werden – allerdings mit fragwürdigen Methoden.

Die Patriots überraschten mit einer spontanen Pressekonferenz, in der Vrabel ohne Vorwarnung Stellung nehmen musste. Zudem wurden ihm nach seiner Erklärung nur eingeschränkte Fragen erlaubt. Diese Vorgehensweise sorgte für weitere Verärgerung.

Fazit: Die Affäre hält an

Nach 15 Tagen ist die Kontroverse noch immer nicht vom Tisch. In einem 24/7-NFL-Nachrichtenzyklus ist das eine Ewigkeit. Für die Patriots wäre das Beste, die Geschichte würde einfach verschwinden – doch bisher scheint das nicht der Fall zu sein.