Im September wurde die Leiche der 14-jährigen Celeste Hernandez aus Kalifornien in einem beschlagnahmten Tesla entdeckt – ein Fund, der landesweit Schlagzeilen machte, nachdem das Fahrzeug auf den alternativen Musiker David „D4vd“ Burke zugelassen war.
Nach monatelangen Ermittlungen wurde Burke vergangene Woche festgenommen und wegen Mordes, Zerstückelung einer Leiche sowie fortgesetzter sexueller Handlungen mit einer Minderjährigen unter 14 Jahren angeklagt. Er plädierte auf nicht schuldig.
Die Staatsanwaltschaft legt nun grausame Details offen: Burke soll die Jugendliche erstochen haben, nachdem sie ihn erpresste, ihre verbotene Beziehung öffentlich zu machen. Die Ermittlungen enthüllen eine noch düsterere Dimension: Burke soll über Amazon und Home Depot unter dem falschen Namen „Victoria Mendez“ Werkzeuge wie Kettensägen, einen aufblasbaren Pool, einen Leichensack und eine Schaufel bestellt haben. Zudem soll er im Juli einen „Verbrennungskäfig“ gekauft haben, um Beweismittel zu vernichten.
In einer gerichtlichen Einreichung heißt es:
„Nachdem er ihren Körper in den blauen aufblasbaren Pool legte, um Blut auf seinem Garagenboden zu verhindern, zersägte der Angeklagte sie mit einer Kettensäge und möglicherweise weiteren Werkzeugen.“
Biologische Spuren im Blut und blaue Plastikfragmente, die dem Pool zugeordnet wurden, bestätigten die Darstellung der Staatsanwaltschaft. Die Beweislage wirkt wie ein Albtraum aus digitaler Abhängigkeit und brutaler Planung.
Burkes Verteidiger kündigten an, Beweise vorzulegen, die seine Unschuld belegen sollen:
„Die tatsächlichen Beweise werden zeigen, dass David Celeste nicht getötet hat, und wir werden seine Unschuld vehement verteidigen.“
Der Fall wirft weitere Fragen auf: Staatsanwälte werfen Burke zudem den Besitz kinderpornografischen Materials vor. Angesichts seiner Popularität als Musiker wirft der Fall ein düsteres Licht auf seine Karriere. Epic Games, das im April 2025 Fortnite-Skins mit D4vd-Motiven veröffentlichte, kündigte bereits Erstattungen für betroffene Kunden an und versprach „zahlreiche Änderungen“ in Zukunft.
Die Ermittlungen laufen weiter. Dieser Fall verbindet brutale Gewalt mit einer beispiellosen digitalen Spur – ein Albtraum aus Internetabhängigkeit und menschlicher Grausamkeit.