Ein ungewöhnlicher Schritt: Von der Pastasauce zum Aufnahmegerät

Prego, der Markenname für preiswerte Pastasauce, überrascht mit einem ungewöhnlichen Produkt: dem „Connection Keeper“. Das hockeypuckförmige Gerät soll Familiengespräche während des Essens aufzeichnen – ohne Internetverbindung, KI oder Datenweitergabe. Entwickelt wurde es in Zusammenarbeit mit der Non-Profit-Organisation StoryCorps, die Alltagsgespräche archiviert.

Ein Gerät für mehr Gespräche – oder nur Marketing?

Das Gerät ähnelt dem Deckel eines Prego-Glases und wirkt wie ein einmaliges Experiment. Doch in Zeiten, in denen selbst Schuhhersteller auf KI setzen und Daten monetarisieren, wirft das Projekt Fragen auf. Prego betont: Das Gerät ist offline, speichert keine Daten in der Cloud und enthält keine KI-Funktionen. Sein Ziel? Familien sollen ihre Handys weglegen und sich unterhalten.

„Alles ist jetzt KI, und alle haben ihr Handy auf dem Tisch. Das unterbricht den Gesprächsfluss. Wir wollten zurück zu den Basics und echte Gespräche fördern.“

— Elyce Henkin, Managing Director von StoryCorps Studios

So funktioniert der „Connection Keeper“

Die Bedienung ist einfach: Ein Knopfdruck startet die Aufnahme, ein weiterer stoppt sie. Die Aufnahmen lassen sich per Kabel auf den Computer übertragen und auf der StoryCorps-Website hochladen. Wer möchte, kann die Aufnahmen sogar mit Prego teilen – das Unternehmen erstellt physische Kopien und archiviert sie in der Library of Congress.

Was ist im Paket enthalten?

  • Ein „Prego® x StoryCorps Connection Keeper“
  • Pastasauce und weitere Mahlzeit-Grundlagen
  • Ein Kartenspiel mit Gesprächsanregungen fürs Abendessen
  • Ein USB-C-Kabel für die Datenübertragung

Kritik oder Innovation?

Ob der „Connection Keeper“ ein sinnvolles Tool oder nur ein Marketing-Gag ist, bleibt offen. Für 20 US-Dollar gibt es das Paket ab dem kommenden Montag. Prego positioniert sich damit als Marke, die nicht nur Pastasauce, sondern auch „echte Gespräche“ fördert – ganz ohne digitale Überwachung.

Quelle: Futurism