Sinclair-Präsident und CEO Chris Ripley hat Investoren am Donnerstag seine volle Zuversicht bekundet, dass die geplante Fusion zwischen Nexstar und Tegna im Wert von 6,2 Milliarden US-Dollar trotz anhängiger Kartellklagen zustande kommen wird.

„Wir sind der festen Überzeugung, dass die gegen diese Fusion erhobenen Vorwürfe inhaltlich sehr schwach sind“, erklärte Ripley während einer Earnings Call am Donnerstag. „Wir können ähnliche Strategien bei zukünftigen Transaktionen deutlich abschwächen.“

Auf der Telefonkonferenz zum ersten Quartalsbericht beantwortete Ripley zahlreiche Fragen zu seiner Position in Bezug auf Fusionen und Übernahmen im Bereich der lokalen Sender – insbesondere zur anstehenden Fusion seiner Wettbewerber.

Die Staatsanwälte mehrerer US-Bundesstaaten hatten gegen die geplante Übernahme von Tegna durch Nexstar geklagt und argumentieren, dass die Fusion den Wettbewerb im lokalen Fernsehmarkt einschränken würde. Ripley hingegen sieht die Vorwürfe als unbegründet an und betont die strategische Bedeutung der Transaktion für die Branche.

Quelle: The Wrap