Der kalifornische Bürgermeisterkandidat Spencer Pratt hat in seinem umstrittenen Wahlwerbespot einen Airstream-Trailer als Symbol für den Verlust seines Hauses durch die Waldbrände in den Palisades präsentiert. Doch laut einem Bericht von TMZ lebte er nie in dem Wohnwagen – stattdessen hielt er sich seit über einem Monat im Luxushotel Bel-Air in Los Angeles auf.

In dem Werbespot, der unter dem Motto „They not like us“ veröffentlicht wurde, stellt Pratt seinen Wohnwagen als sein neues Zuhause dar und vergleicht ihn mit den Häusern seiner politischen Gegner. Doch in einem Interview mit TMZ räumte er ein: „Ich habe niemandem erzählt, dass ich dort lebe.“

Sein Werbespot zeigt ihn vor dem Trailer mit den Worten: „Das ist mein Zuhause.“ Doch Pratt selbst bestätigte, dass dies nicht der Wahrheit entspricht. Seine Frau, Heidi Montag, und ihre Kinder befinden sich derweil in Carpinteria, nördlich von Los Angeles.

In einem Post auf der Plattform X (ehemals Twitter) rechtfertigte Pratt seine Unterkunft im Luxushotel und warf der amtierenden Bürgermeisterin Karen Bass vor, die Waldbrände nicht verhindert zu haben. „Warum wollen sie nicht darüber reden, warum ich überhaupt ein Hotel brauche? Karen Bass hat mein Haus abbrennen lassen. Und das von 6.000 Nachbarn. Kein großes Ding.“

„Hey guys, why don’t they wanna talk about why I need a hotel in the first place? Karen Bass let my home burn down. Also 6,000 of my neighbors. NBD.“
— Spencer Pratt (@spencerpratt) May 13, 2026

Pratts Wahlkampfvideo sorgte bereits kurz nach Veröffentlichung für Aufsehen, da es als polarisierend und irreführend kritisiert wurde. Der Vorwurf, Pratt habe mit dem Trailer eine falsche Darstellung seiner Lebenssituation genutzt, um Mitleid zu erzeugen, erhärtet sich nun durch den TMZ-Bericht.

Quelle: The Wrap