Ubisofts angekündigter Assassin’s Creed Invictus, ein neues PVP-Spiel im Franchise, steht nach einem internen Playtest vor dem Aus. Der Streamer und YouTuber j0nathan berichtete auf X (ehemals Twitter), dass Teilnehmer der Testphase am 30. April das Spiel als „verdammt schlecht“ bewerteten.
„Es gab Tests für Assassin’s Creed Invictus Ende April, und mir wurde gesagt, es sei wirklich verdammt schlecht“, schrieb er. „Das Spiel sollte noch dieses Jahr erscheinen, aber es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit für Verzögerungen oder sogar eine Absage.“
j0nathan forderte weitere Teilnehmer auf, ihre Erfahrungen zu teilen. Sollten sich die Berichte bestätigen, könnte dies ein weiteres gescheitertes Ubisoft-Projekt bedeuten – besonders angesichts der aktuellen finanziellen Lage des Unternehmens.
Ubisoft Montreal, das für For Honor verantwortlich ist, entwickelt das Spiel. Bisher ist unklar, ob es sich um ein auf Herausforderungen basierendes, levelbasiertes oder parkour-lastiges Multiplayer-Erlebnis handeln wird. j0nathan zufolge scheint die Qualität jedoch nicht auszureichen, um veröffentlicht zu werden.
Das Team hinter For Honor gilt als talentiert und hat eines der einzigartigsten Multiplayer-Spiele der letzten Jahre geschaffen. Doch die Versuche, mit Invictus etwas Vergleichbares zu erreichen, scheinen bisher zu scheitern.
Ubisoft steht seit Jahren vor finanziellen Herausforderungen. Laut Google-Aktienkurs hat das Unternehmen in den letzten fünf Jahren über 92 Prozent seines Börsenwerts verloren. Eine Partnerschaft mit Tencent zur Übernahme wichtiger Franchises sollte Abhilfe schaffen, doch bisher sind keine spürbaren Verbesserungen erkennbar.
Die Zukunft von Assassin’s Creed Invictus bleibt ungewiss. Sollte das Spiel tatsächlich gestrichen werden, wäre es bereits das nächste gescheiterte Projekt in einer langen Reihe.