Die Strategie der Filmstudios ist klar: Wenn ein Konkurrenzprodukt erfolgreich ist, will man selbst mitmischen. Kaum eine Woche nach der offiziellen Ankündigung des Call-of-Duty-Films mit Starttermin im Juni 2028 gibt es nun Neuigkeiten zu einer Battlefield-Verfilmung.
Wie The Hollywood Reporter berichtet, arbeitet ein hochkarätiges Team an dem Projekt. Oscar-Preisträger Michael B. Jordan (u. a. bekannt aus „Black Panther“) soll nicht nur als Produzent, sondern auch als möglicher Hauptdarsteller fungieren. Die Regie übernimmt Christopher McQuarrie, der bereits mit „Mission: Impossible“ und „Top Gun: Maverick“ bewiesen hat, dass er Actionfilme perfekt inszeniert. Electronic Arts (EA), der Publisher der Spieleserie, wird ebenfalls als Produzent eingebunden sein.
Derzeit laufen Gespräche mit verschiedenen Studios und Streamingdiensten, um das Projekt zu platzieren. Laut Insidern sollen bereits erste Angebote von Apple und Sony vorliegen. Die Verantwortlichen streben jedoch eine Kinoauswertung an, um den maximalen Erfolg zu erzielen.
Die Entscheidung für eine Battlefield-Verfilmung kommt nicht von ungefähr. Das neueste Spiel der Reihe, Battlefield 6, war 2025 das meistverkaufte Spiel – erstmals überholte es damit sogar „Call of Duty“. Innerhalb von nur drei Tagen wurden über sieben Millionen Kopien verkauft, bis Ende des Jahres soll die Marke von 20 Millionen überschritten worden sein. Ein Film könnte diese Popularität weiter steigern.
Während der Call-of-Duty-Film unter der Regie von Peter Berg („Friday Night Lights“) und mit Taylor Sheridan („Yellowstone“) als Drehbuchautor entsteht, setzt EA bei der Battlefield-Adaption auf ein anderes Team. Doch eines ist sicher: Beide Projekte kämpfen um die Gunst des Publikums – und das in einem hart umkämpften Markt.