Caterham ist erstmals seit dem Scheitern seines Formel-1-Teams im Jahr 2014 wieder bei einem Grand-Prix-Wochenende präsent. Der britische Sportwagenhersteller präsentiert auf dem Miami International Autodrome die limitierte Miami Special Edition des Seven – ein exklusives Rennfahrzeug, das ausschließlich für die Rennstrecke konzipiert ist.
Der Seven Miami Special Edition besticht durch ein auffälliges Design: Die Karosserie ist in einem individuellen Aqua-Ton lackiert und mit VibrantPink- und weißen Rennstreifen sowie Miami-Logos verziert. Nur zwölf Exemplare werden gebaut, davon zehn direkt nach dem Rennen über die US-Händler von Caterham erhältlich sein.
Jedes Fahrzeug trägt weitere exklusive Details: Die Kopfstützen sind mit dem Namen der Rennstrecke bestickt, und im Motorraum befindet sich eine Plakette mit den Namen und Unterschriften der beiden Ingenieure, die den Seven handgefertigt haben.
Technisch basiert die Miami Special Edition auf dem Seven R und wird von einem Ford Duratec 2.0-Liter-Motor mit 213 PS angetrieben. Mit einem Leergewicht von nur 1.200 Pfund (ca. 544 kg) beschleunigt der Wagen in 3,8 Sekunden von 0 auf 60 mph und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 136 mph.
„Miami ist zu einem globalen Zentrum für hochkarätigen Motorsport und Luxusautomobilkultur geworden. Diese Sonderedition zu präsentieren, ist ein einzigartiges Erlebnis. Der Seven verkörpert die beste britische Leichtbau-Engineering-Tradition – und sein Debüt auf der Rennstrecke markiert einen bedeutenden Moment für unsere Marke.“
Trevor Steel, Senior Vice President of Operations, Caterham Cars
Ab Freitag, dem 1. Mai, wird der Seven Miami Special Edition auf der Race Street im West Campus des Miami International Autodrome ausgestellt. Caterham hofft, dass die Rückkehr auf eine Formel-1-Rennstrecke erfolgreicher verläuft als die letzten Auftritte des ehemaligen Formel-1-Teams.
Das Caterham F1-Team, ursprünglich als Lotus Racing gegründet, trat 2012 und 2013 in der Formel 1 an und belegte jeweils den 10. bzw. 11. Platz. 2014 erreichte das Team den traurigen Rekord: die meisten Grand-Prix-Starts ohne einen einzigen Punkt. Im Oktober desselben Jahres meldete das Team Insolvenz an und scheiterte trotz Rettungsversuchen an der Qualifikation für die folgende Saison.