Die Equal Employment Opportunity Commission (EEOC) hat am Dienstag die New York Times verklagt. Der Vorwurf: Das Unternehmen habe gegen Bundesgesetze zur Gleichbehandlung verstoßen, indem es einen weißen männlichen Mitarbeiter nicht für eine Beförderung berücksichtigte.

Laut der Behörde wurde ein namentlich nicht genannter Mann nicht als stellvertretender Immobilienredakteur eingestellt. Die EEOC behauptet, dass alle Kandidaten in der Endrunde keine weißen Männer waren.

„Niemand steht über dem Gesetz – auch nicht ‚elite‘ Institutionen. Es gibt keine ‚umgekehrte Diskriminierung‘; jede Form von Rassismus oder Sexismus ist gleichermaßen rechtswidrig, basierend auf langjährigen Grundsätzen der Bürgerrechte.“
— Andrea Lucas, Vorsitzende der EEOC

Eine Sprecherin der New York Times, Danielle Rhodes Ha, wies die Vorwürfe zurück und bezeichnete sie als „politisch motivierte Anschuldigungen der unter der Trump-Administration eingesetzten EEOC“.

„Unsere Personalpolitik basiert auf Leistung und zielt darauf ab, die besten Talente weltweit zu gewinnen und zu fördern“, erklärte sie. „Wir werden uns energisch gegen diese Anschuldigungen verteidigen.“

Quelle: The Wrap