Die Europäische Kommission hat Meta in einer vorläufigen Entscheidung vorgeworfen, gegen die Regeln des Digital Services Act (DSA) zu verstoßen. Das Unternehmen soll keine ausreichenden Maßnahmen ergreifen, um Kinder unter 13 Jahren von der Nutzung von Facebook und Instagram fernzuhalten oder bestehende Accounts zu identifizieren und zu löschen.

Die Vorwürfe wurden nach einer fast zweijährigen Untersuchung bekannt gegeben. Ein zentrales Problem: Minderjährige können bei der Registrierung ein falsches Geburtsdatum angeben und sich so als über 13 Jahre ausweisen – das Mindestalter für die Nutzung der Plattformen.

Sollte Meta die festgestellten Verstöße nicht beheben, drohen dem Konzern Strafen von bis zu 12 Milliarden US-Dollar. Die endgültige Entscheidung der Kommission wird in den kommenden Monaten erwartet.

Die EU verschärft damit den Druck auf große Tech-Konzerne, um den Jugendschutz im digitalen Raum zu verbessern. Meta hat bisher keine offizielle Stellungnahme zu den Vorwürfen abgegeben.

Quelle: The Verge