Exodus wird offizieller UFC-Zahlungspartner

JP Richardson, Mitgründer und CEO von Exodus Movement (NYSE American: EXOD), hat auf dem Exodus Summit in Omaha, Nebraska, eine bedeutende Partnerschaft bekannt gegeben: Exodus wird ab dem 1. Juni der offizielle Zahlungspartner der UFC. Diese Zusammenarbeit fällt mit dem UFC-Event "Freedom 250" zusammen, das auf dem Gelände des Weißen Hauses zum 250. Jahrestag der USA stattfindet – ein historisches Ereignis als erste UFC-Veranstaltung an diesem Ort.

Die Partnerschaft umfasst Sichtbarkeitsrechte im Oktagon, in TV-Spots und bei Live-Aktivierungen vor Ort. Richardson betonte: „Wenn Fans das Gelände betreten, werden sie überall Exodus-Präsenz sehen.“

Vertrauen durch Reichweite und Sicherheit

Richardson erklärte die Kooperation aus zwei Perspektiven: Markenbekanntheit und Vertrauen. Für eine Finanz-App ist Vertrauen kein Marketinginstrument, sondern das Ergebnis eines soliden Produkts. Da Nutzer ihr Geld nicht ungetesteten Marken anvertrauen, bietet die UFC mit 700 Millionen Fans in 165 Ländern eine einzigartige Plattform, um dieses Vertrauen aufzubauen. Die Partnerschaft ist langfristig angelegt.

Die Zielgruppe der UFC – jung, digital affin und krypto-interessiert – entspricht genau dem Profil, das Exodus seit über einem Jahrzehnt bedient.

Exodus Pay: Die Zukunft der Geldverwaltung

Ain Sonayen, Chief Product Officer von Exodus, präsentierte im Rahmen des Summits eine klare Vision: Die Ära der reinen Wallet-Lösungen ist vorbei. Exodus positioniert sich als „Money OS“ – ein Betriebssystem für Geld mit drei Kernfunktionen:

  • Stablecoins für den Alltag: Schnelle und stabile Zahlungen im täglichen Gebrauch.
  • Krypto für Vermögensaufbau: Unterstützung für Bitcoin und andere Kryptowährungen zur Wertsteigerung.
  • Erweiterte Funktionen: Tools für erfahrene Nutzer, die mehr Kontrolle und Flexibilität benötigen.

Exodus Pay, die erste Komponente dieser Plattform, ist ab sofort in allen 50 US-Bundesstaaten verfügbar. Die globale Expansion ist für 2026 geplant. Nutzer können die App über Apple Pay, Banküberweisungen oder bestehende Krypto-Bestände aufladen. Zahlungen sind weltweit überall möglich, wo Visa akzeptiert wird.

Selbstverwahrung als entscheidender Vorteil

Ein zentraler Unterschied zu anderen Zahlungsdiensten: Exodus Pay speichert private Schlüssel ausschließlich auf dem Gerät des Nutzers. Exodus selbst verwahrt keine Gelder – im Gegensatz zu Wettbewerbern, die Nutzerkonten einfrieren können. Diese Architektur gewinnt besonders vor dem Hintergrund des neuen GENIUS Act an Bedeutung, da sie sowohl regulatorische Anforderungen als auch Nutzerbedürfnisse nach Kontrolle erfüllt.

Der Stablecoin-Markt hat bereits eine Umlaufmenge von über 300 Milliarden US-Dollar erreicht. Exodus nutzt diese Dynamik, um eine Brücke zwischen traditionellen Zahlungsmitteln und dezentralen Finanzlösungen zu bauen.

„Die UFC-Partnerschaft und die Einführung von Exodus Pay markieren einen Wendepunkt für uns. Wir bieten nicht nur eine App, sondern ein ganzes Ökosystem für modernes Geldmanagement – sicher, transparent und nutzerzentriert.“ – JP Richardson, CEO von Exodus Movement