Der Ford Everest Wildtrak kehrt nach Australien zurück – als limitierte Sonderedition mit nur 1.000 Einheiten. Der auf dem Ranger basierende SUV überzeugt mit Matrix-LED-Scheinwerfern, einem Panoramadach und einem 3,0-Liter-V6-Dieselmotor. Der Preis entspricht dem der Tremor-Variante.
Ein SUV mit Ranger-DNA und Offroad-Potenzial
Für amerikanische Enthusiasten stehen der Ford Ranger Pickup und der Bronco für zwei Seiten derselben Medaille. Doch in anderen Regionen der Welt gibt es den Everest – einen dreireihigen SUV auf Ranger-Basis, der nun in Australien eine neue Wildtrak-Sonderedition erhält.
Die Wildtrak-Ausstattung ist in Ländern wie Neuseeland, Thailand, den Philippinen und Südafrika bereits fester Bestandteil des Everest-Programms. In Australien war sie bisher nur in begrenzten Stückzahlen (2023 und 2025) erhältlich. 2026 wird Ford dort nun 1.000 Einheiten des Everest Wildtrak anbieten, die gegenüber früheren Modellen leicht überarbeitet wurden.
Design und Ausstattung: Orange Akzente und Premium-Features
Zu den Highlights zählt die neue Lackierung Ignite Orange, die das bisherige Luxe Yellow ersetzt – inspiriert vom kürzlich aktualisierten Ranger Wildtrak. Dazu kommen glänzende schwarze Elemente, 20-Zoll-Alufelgen mit orangefarbenen Einsätzen sowie optional 18-Zoll-Räder mit Geländereifen.
Im Innenraum setzt Ford auf orangefarbene Nähte und Wildtrak-Embroidery auf den Ledersitzen. Zudem gehören nun Premium-Ausstattungsmerkmale der Spitzenvariante Platinum zum Standard, darunter Matrix-LED-Scheinwerfer, ein Panoramadach, Ambientebeleuchtung und elektrisch klappbare dritte Sitzreihen.
Technik: Nur der V6-Diesel bleibt
Angetrieben wird der Everest Wildtrak von einem 3,0-Liter-V6-Turbodiesel mit 247 PS (184 kW / 250 PS) und 600 Nm Drehmoment. Die Kraft wird über ein 10-Gang-Automatikgetriebe und ein permanenten Allradsystem übertragen. Der kleinere 2,0-Liter-Biturbo-Diesel entfällt in Australien – der V6 ist nun die einzige Motorisierung für die gesamte Everest-Baureihe.
Preis und Verfügbarkeit
Die 1.000 Einheiten des Ford Everest Wildtrak (Modelljahr 2026.5) kommen ab dem dritten Quartal 2026 in australische Showrooms. Der Preis startet bei 79.990 AUD (ca. 57.300 USD). Damit liegt er auf dem Niveau der Tremor-Variante, die zwar eine verstärkte Federung bietet, aber nicht alle Premium-Features des Wildtrak umfasst.
Da der Everest in Australien keine Raptor-Variante erhält, bleibt die Platinum-Ausführung mit einem Einstiegspreis von 83.490 AUD (ca. 59.800 USD) die teuerste Option.
Warum gibt es den Everest nicht in den USA?
Für nordamerikanische Fans, die sich fragen, warum der Everest nicht im lokalen Angebot ist, gibt es mehrere Gründe: Marktpositionierung, Zölle und Emissionsvorschriften spielen eine Rolle. Mit dem Explorer als dreireihigem Familien-SUV und dem Bronco für Offroad-Enthusiasten sieht Ford offenbar keinen Bedarf, in einen direkten Konkurrenten zum Toyota 4Runner zu investieren.
„Der Everest Wildtrak ist eine spannende Ergänzung für den australischen Markt. Mit seiner Kombination aus Luxus, Offroad-Fähigkeiten und Ranger-Technik bietet er eine einzigartige Alternative zu anderen dreireihigen SUVs.“
– Branchenexperte für Ford-Fahrzeuge