Der BMW M5 war schon in der Serienversion ein Kraftpaket – doch der deutsche Tuner G-Power hat dem Hochleistungs-Sportwagen nun noch mehr Power verliehen. Mit einem neuen Abgassystem, optimierten Ladeluftkühlern und einer angepassten Motorsteuerung erreicht der G5M Bi-Turbo nun stolze 986 PS. Damit fehlt nur ein PS zum legendären Bugatti Veyron, der seinerzeit 987 PS leistete.
Mehr Leistung, ohne das Design zu verändern
Die Upgrades von G-Power bleiben optisch unauffällig: Neue Downpipes mit Sportkat und ein maßgeschneidertes Abgassystem sorgen für mehr Leistung, ohne das Design des M5 zu beeinträchtigen. Selbst die Serienleistung des M5 ist beeindruckend – mit 717 PS und 1.000 Nm Drehmoment beschleunigt der Wagen in nur 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Mit der G-Power-Modifikation wird er noch schneller.
Flexible Leistungssteigerung nach Wahl
Kunden können die Upgrades individuell zusammenstellen. Bereits ein einfaches Software-Tuning bringt 850 PS auf die Räder. Mit einem Sportschalldämpfer steigt die Leistung auf 900 PS, und mit hochwertigen Downpipes erreicht der M5 950 PS. Das Top-Paket mit allen Komponenten liefert schließlich die vollen 986 PS.
Preise und Verfügbarkeit
Das Komplettpaket kostet etwas über 31.000 Euro. Optional kann ein Eventuri-Kohlenstofffaser-Lufteinlass für rund 2.856 Euro oder ein Eventuri-Kohlenstoffturbo-Einlass für etwa 892 Euro hinzugefügt werden. Die Upgrades sind sowohl für die Limousine als auch für die Touring-Version erhältlich.
Was kommt als Nächstes?
G-Power deutet bereits an, dass weitere Leistungssteigerungen in Planung sind – darunter möglicherweise nachgerüstete Turbolader, die die Leistung noch weiter erhöhen könnten. Wie schnell der modifizierte M5 tatsächlich beschleunigt, wurde noch nicht offiziell bestätigt. Angesichts der Serienleistung ist jedoch davon auszugehen, dass er mit dem vollen Upgrade-Paket deutlich unter der 3-Sekunden-Marke liegen würde.
"BMW hat mit dem aktuellen M5 bewiesen, dass es sich nicht dem Trend der Downsizing-Motoren hingibt. Stattdessen setzt der Konzern weiterhin auf den V8 – und das verdient Respekt."