Vance warnt Papst vor theologischen Aussagen – Oliver reagiert empört
US-Vizepräsident JD Vance forderte Papst Franziskus kürzlich auf, bei theologischen Aussagen „vorsichtig“ zu sein. Der Kommentar des Politikers sorgte für heftige Reaktionen – insbesondere bei TV-Moderator John Oliver.
In seiner Sendung Last Week Tonight bezeichnete Oliver Vances Worte als „objektiv verrückt“. Der Konflikt entstand nach einem Tweet des Papstes, in dem dieser schrieb: „Wer ein Jünger Christi ist, der Fürst des Friedens, steht niemals auf der Seite derer, die einst das Schwert schwangen und heute Bomben abwerfen.“
Vance argumentiert mit historischen Konflikten
Vance widersprach dem Papst und argumentierte, dieser berücksichtige nicht ausreichend historische Konflikte wie den Zweiten Weltkrieg. Er betonte, dass auch der Papst „vorsichtig“ sein müsse, wenn er über theologische Themen spreche – ähnlich wie der Vizepräsident bei politischen Aussagen.
„Ja, das ist JD Vance, der dem Papst theologisch erklärt! Das ist objektiv verrückt!“, kommentierte Oliver sarkastisch.
Oliver vergleicht Vance mit unwissendem Experten
Der Moderator zog einen absurden Vergleich: „Das wäre, als würde ich JD Vance erklären, wo die Klitoris an einem Togo-Sofa ist. Warum sollte ich das überhaupt versuchen? Er hat sein Leben diesem Thema gewidmet – ich bin hier völlig fehl am Platz!“
Oliver machte sich auch über die Idee lustig, der Papst müsse aus Sorge um seinen Posten vorsichtig sein: „Der Papst hat eine lebenslange Amtszeit – er muss sich nicht um seine Worte sorgen.“
Als Beispiel nannte er fiktive Tweets des Papstes wie: „Wo ist das Album von Rihanna?“ – selbst das würde nichts an seiner Autorität als Stellvertreter Christi ändern.
„Das Einzige, worauf er achten sollte, ist, keine Treffen mit JD Vance zu vereinbaren – historisch gesehen war das für Päpste oft tödlich!“, fügte Oliver hinzu.
Sendung läuft sonntags auf HBO
Last Week Tonight wird jeden Sonntag um 23 Uhr auf HBO ausgestrahlt.