Der Cheftrainer der New England Patriots, Mike Vrabel, hat sich erstmals öffentlich zu seiner Beziehung zur Journalistin Dianna Russini geäußert. Dies geschah acht Tage nach Russinis Rücktritt vom New York Times-Sportressort, nachdem persönliche Fotos des Paares veröffentlicht wurden.

Vrabel dankt für Geduld in privater Angelegenheit

„Danke für Ihre Geduld in dieser persönlichen und privaten Angelegenheit, die mich und alle Beteiligten betrifft. Ich weiß, dass das nicht einfach für Sie war – und ich respektiere das“, erklärte Vrabel bei einer Pressekonferenz am Dienstag.

Der Trainer betonte, dass er keine Ablenkung vom bevorstehenden NFL-Draft zulassen wolle, der von Donnerstag bis Samstag stattfindet.

„Schwierige Gespräche“ mit Familie und Team

Vrabel räumte ein, dass er zunächst wichtige Gespräche mit den Spielern führen musste: „Ich hätte mich früher äußern können, aber mir war wichtig, zuerst mit den Spielern zu sprechen – und das habe ich gestern sehr offen getan.“

Er fuhr fort: „Ich habe schwierige, aber notwendige Gespräche mit Menschen geführt, die mir wichtig sind – meiner Familie, der Organisation, den Trainern und den Spielern. Diese Gespräche waren positiv und konstruktiv.“

Vrabel unterstrich die Bedeutung guter Entscheidungen: „Um auf und neben dem Platz erfolgreich zu sein, muss man gute Entscheidungen treffen – auch ich. Das beginnt bei mir. Wir wollen nie, dass unsere Handlungen das Team negativ beeinflussen oder Ablenkung verursachen.“

Er versicherte: „Ich werde jeden Tag mit Demut und Fokus angehen.“

Hintergrund: Russinis Rücktritt und veröffentlichte Fotos

Dianna Russini trat am 14. April von ihrer Position beim New York Times-Sportressort zurück, nachdem die Seite Page Six Fotos veröffentlichte, die sie und Vrabel in einer Umarmung sowie beim Händchenhalten zeigten. Dies löste eine interne Untersuchung aus.

Die Aufnahmen entstanden in einem Luxushotel in Sedona, Arizona, wo das Paar reportedly gemeinsam frühstückte und Zeit am Pool sowie im Whirlpool verbrachte. Russini verwies darauf, dass Sportjournalisten häufig außerhalb von Stadien mit Quellen zusammentreffen. Vrabel bezeichnete die Fotos als „völlig harmlose Interaktion“.

Reaktionen und Folgen

  • Russinis Rücktritt: Die Journalistin verließ das New York Times-Sportressort nach den veröffentlichten Fotos.
  • Vrabels Position: Der Trainer betont, dass die Teamdynamik nicht unter der Situation leiden soll.
  • Interne Untersuchung: Der Vorfall löste eine Prüfung innerhalb des NFL-Medienumfelds aus.
Quelle: The Wrap