Christopher Nolan hat in einem Interview mit der Associated Press bestätigt, dass sein neuer Film „The Odyssey“ kürzer ausfallen wird als sein vorangegangener Blockbuster „Oppenheimer“ – trotz des epischen Charakters des Stoffes.
Der preisgekrönte Regisseur betonte, dass der Film zwar eine kürzere Laufzeit haben werde, aber dennoch ein monumentales Epos bleibe. „Es ist ein epischer Film, wie der Stoff es verlangt“, erklärte Nolan. „Aber er ist kürzer.“
Trotz des reduzierten Zeitrahmens versprach er eine immense filmische Umsetzung: „Es gibt enormen Druck. Jeder, der sich an die Odyssee wagt, trägt die Erwartungen von Millionen an epische Filme heran – das ist eine riesige Verantwortung.“
Nolan verwies auf seine Erfahrungen mit der „Dark Knight“-Trilogie und betonte, dass das Publikum bei Adaptionen geliebter Geschichten eine authentische und respektvolle Interpretation erwarte. „Sie wollen wissen, dass sich ein Filmemacher voll und ganz für das Projekt eingesetzt hat.“
Nolans Filmografien im Vergleich
Hier eine Übersicht aller 12 Filme des Regisseurs mit ihren Laufzeiten:
- Following (1998) – 1:09 h
- Memento (2000) – 1:53 h
- Insomnia (2002) – 1:58 h
- Batman Begins (2005) – 2:20 h
- The Prestige (2006) – 2:10 h
- The Dark Knight (2008) – 2:32 h
- Inception (2010) – 2:28 h
- The Dark Knight Rises (2012) – 2:44 h
- Interstellar (2014) – 2:49 h
- Dunkirk (2017) – 1:46 h
- Tenet (2020) – 2:30 h
- Oppenheimer (2023) – 3:00 h
Mit „The Odyssey“ schreibt Nolan erneut Filmgeschichte: Der Film wird komplett mit IMAX-Kameras gedreht – ohne Wechsel zwischen verschiedenen Kameratypen oder Bildformaten. Diese Entscheidung unterstreicht die monumentale Dimension des Projekts.
Bereits bei der Präsentation eines Ausschnitts auf dem CinemaCon im April hatte Nolan die Erwartungen hochgeschraubt: „Die Odyssee ist eine Geschichte, die seit 3.000 Jahren Generationen fasziniert. Es ist nicht einfach eine Geschichte – es ist DIE Geschichte.“
Er beschrieb das Werk als eine Familiengeschichte und die Reise eines Vaters, der verzweifelt versucht, nach Hause zurückzukehren – nicht nur, um sein Königreich zurückzuerobern, sondern um seine Frau, die Königin, zu retten, die 20 Jahre lang die Herrschaft allein führte, und seinen Sohn vor einer feindseligen Welt zu beschützen.