Die PlayStation 5 verliert nach der jüngsten Preiserhöhung von Sony massiv an Attraktivität. Wie Game Developer unter Berufung auf den aktuellen Finanzbericht des Konzerns berichtet, sank der Absatz im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2025 um fast 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Während Sony im vierten Quartal 2024 noch 2,8 Millionen Konsolen verkaufte, waren es im selben Zeitraum 2025 nur noch 1,5 Millionen Einheiten. Insgesamt ging der Absatz um 2,5 Millionen Geräte zurück – ein Trend, der bereits im August 2024 mit der ersten Preiserhöhung begann und sich seitdem fortsetzte.
Trotz der rückläufigen Verkäufe bleibt Sony finanziell stark. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 16 Millionen PS5-Konsolen verkauft, was die Gesamtzahl auf über 93 Millionen Geräte bringt. Die aktuelle Konsolengeneration gilt als die profitabelste in der Geschichte des Unternehmens mit bisher über 136 Milliarden US-Dollar an Einnahmen.
Doch die Zukunft könnte herausfordernd werden: AI-Speichermangel könnte die Verkaufsprognosen für das Geschäftsjahr 2026 beeinträchtigen. Sony muss Speicherchips zu „angemessenen Preisen“ sichern – doch angesichts der aktuellen Marktlage sind weitere Preiserhöhungen oder Lieferengpässe denkbar.
Obwohl die letzte Preiserhöhung bereits zu einem deutlichen Nachfragerückgang führte, zeigt sich Sony optimistisch. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Hardware-Einnahmen im Geschäftsjahr 2026 ähnlich hoch ausfallen werden wie 2025. Die Unsicherheit bleibt jedoch bestehen, da die Entwicklung der KI-Branche schwer vorhersehbar ist.