Taj Jackson, Neffe des verstorbenen Popstars Michael Jackson, hat sich in sozialen Medien gegen vermeintliche Falschmeldungen über seine Familie ausgesprochen. In einem Beitrag auf der Plattform X (ehemals Twitter) forderte er Fans auf, Tabloids nicht mehr zu vertrauen.
Der Auslöser war ein Artikel der New York Post, der behauptete, die Jackson-Familie plane eine Tournee als Reaktion auf den Erfolg des neuen Biopics Michael. Taj Jackson bezeichnete den Bericht als reinen Clickbait und warf dem Medium vor, mit erfundenen Quellen zu arbeiten.
"Muss ich euch das wirklich wieder erklären, @nypost? Lasst meine Familie in Ruhe mit euren Lügen und Clickbait-Artikeln. Ihr und eure falschen Quellen – ein ‚Familienmitglied‘ … blah blah blah."
Er ergänzte: "Hört auf, den Tabloids zu vertrauen."
Keine Tournee geplant
Laut dem umstrittenen Artikel sollten unter anderem La Toya, Rebbie, Jermaine, Jackie und Marlon Jackson an der Tournee beteiligt sein. Auch eine mögliche Teilnahme von Janet Jackson wurde erwähnt. Taj Jackson dementierte diese Spekulationen jedoch vehement.
Ein Sprecher der New York Post reagierte bisher nicht auf eine Anfrage von TheWrap zur Stellungnahme.
Kritik an Medien und positive Reaktionen auf das Biopic
Taj Jackson äußert sich seit der Veröffentlichung des Films Michael regelmäßig in sozialen Medien. Erst letzte Woche betonte er, dass die Medien nicht mehr die Deutungshoheit über Michael Jacksons Vermächtnis hätten. Die Zuschauer könnten sich selbst ein Bild machen.
Der Film erhielt in den ersten Tagen nach der Premiere ein A- auf CinemaScore sowie eine 94-prozentige Zuschauerwertung auf Rotten Tomatoes. Taj Jackson kommentierte dies mit den Worten:
"Der Film Michael bringt Menschen zusammen und hinterlässt Freude und Glück. Das klingt genau nach meinem Onkel Michael … Er gab der Welt nie, was sie wollte, sondern was sie brauchte."
Kontroverse um den Film
Trotz der positiven Resonanz gibt es auch Kritik. James Safechuck, einer der beiden Hauptzeugen aus der HBO-Dokumentation Leaving Neverland (2019), bezeichnete die Veröffentlichung des Films als "triggernd". Safechuck hatte Jackson in der Vergangenheit sexuellen Missbrauch vorgeworfen. Jackson wurde 2005 in allen Anklagepunkten freigesprochen, doch die Vorwürfe wurden durch die Dokumentation neu aufgegriffen.