US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag über die Plattform Truth Social behauptet, Iran habe die USA darüber informiert, sich in einer "Zusammenbruchsphase" zu befinden und die Straße von Hormuz "so schnell wie möglich" öffnen zu wollen. Gleichzeitig betonte er, dass der Iran versuche, seine Führungssituation zu klären.

Trumps Aussage folgt auf einen iranischen Vorschlag, der vorsieht, die Straße von Hormuz zunächst zu öffnen und die Blockade aufzuheben, bevor über das Atomprogramm verhandelt wird. Die USA haben diesen Vorschlag bisher nicht offiziell kommentiert.

Laut Trump schrieb er auf Truth Social:

"Der Iran hat uns gerade mitgeteilt, dass sie sich in einer 'Zusammenbruchsphase' befinden. Sie wollen, dass wir die Straße von Hormuz 'so schnell wie möglich' öffnen, während sie versuchen, ihre Führungssituation zu klären (was ich für machbar halte!)."

Die US-Regierung diskutierte den iranischen Vorschlag am Montag mit ihrem nationalen Sicherheitsteam. Einem US-Beamten und zwei weiteren mit der Angelegenheit vertrauten Quellen zufolge wurden dabei keine Entscheidungen getroffen. Eine Quelle erklärte, Trump zeige wenig Neigung, den Vorschlag anzunehmen, da dies die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm verzögern würde – dessen Beendigung seit langem ein zentrales Anliegen Trumps gegenüber dem Iran ist.

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, betonte am Montag: "Die roten Linien des Präsidenten in Bezug auf den Iran wurden sowohl der amerikanischen Öffentlichkeit als auch dem Iran klar kommuniziert."

Quelle: Axios