Eine aktuelle Umfrage des Senders CNN vom Dienstag ergab, dass 70 Prozent der Amerikaner mit der Art und Weise unzufrieden sind, wie Präsident Donald Trump die Wirtschaft führt. Noch nie zuvor erreichte seine Unzufriedenheitsquote in diesem Bereich während seiner gesamten ersten Amtszeit 50 Prozent, wie aus den Daten hervorgeht.
Laut der Erhebung, die vom 1. bis 4. Mai unter 1.499 zufällig ausgewählten Erwachsenen durchgeführt wurde, gaben 77 Prozent der Befragten – darunter auch eine Mehrheit der Republikaner – an, dass Trumps Politik die Lebenshaltungskosten in ihren Gemeinden erhöht habe. Die Umfrage wurde vom Social Science Research Solutions durchgeführt.
Die Wirtschaft und die steigenden Lebenshaltungskosten sind für viele Bürger das drängendste Problem: 55 Prozent nannten es als ihre wichtigste Sorge. Damit liegt dieses Thema deutlich vor anderen Themen wie der Demokratie (19 Prozent).
Experten zufolge sollten politische Entscheidungsträger ihre Maßnahmen stärker auf die Verbesserung der Wirtschaftslage und die Senkung der Lebenshaltungskosten ausrichten. Doch die aktuelle Umfrage zeigt, dass die Bevölkerung gespalten ist, welche Partei besser in der Lage wäre, die Wirtschaft zu stärken.
Drei Viertel der Befragten sind der Meinung, dass die US-Wirtschaft vor allem den Interessen der Elite dient. Gleichzeitig kritisieren fast die Hälfte der Teilnehmer, dass die Regierung zu viele Menschen unterstützt, die ihrer Ansicht nach „keine Hilfe verdienen“ – ein Wert, der um fast zehn Prozentpunkte höher liegt als die Zahl derer, die finden, die Regierung helfe zu wenigen.
Für die Demokraten könnte sich hier eine Chance bieten, insbesondere im Hinblick auf die anstehenden Midterm-Wahlen. Vorausgesetzt, die Stimmen werden tatsächlich gezählt.