Škoda hat das Interieur des neuen vollelektrischen Epiq-Kreuzers enthüllt – und zeigt damit, dass auch günstige Elektroautos hochwertig ausgestattet sein können. Der Epiq debütiert am 19. Mai und setzt mit seinem Design und der Ausstattung neue Maßstäbe in seiner Preisklasse.

Premium-Interieur trotz günstigem Einstiegspreis

Der Škoda Epiq ist als „erstes Serienfahrzeug, das die gesamte Modern Solid-Designsprache umsetzt“, positioniert. Das Interieur besticht durch eine horizontale Architektur und einen minimalistischen Stil. Auffällig ist das gestufte Armaturenbrett mit gepolstertem Unterteil sowie rechteckige Lüftungsdüsen. Die Materialien setzen auf Nachhaltigkeit: Die Sitzbezüge bestehen zu 100 % aus recyceltem Polyester (PES).

Der Fahrer blickt auf ein hexagonales 5,3-Zoll-Digitalinstrument und ein freistehendes 13-Zoll-Infotainmentsystem. Unter dem großen Bildschirm befinden sich schmale Lüftungsdüsen und eine Reihe von „haptischen Shortcuts“ – Tasten, die schnellen Zugriff auf häufig genutzte Funktionen bieten. Ein offenes Ablagefach mit induktivem Smartphone-Ladefach in der Mitte rundet das Konzept ab. Ambiente Beleuchtung sorgt für eine einladende Atmosphäre.

Drei Antriebsvarianten mit bis zu 430 km Reichweite

Der Epiq basiert auf der MEB+-Plattform, die auch im Cupra Raval und Volkswagen ID. Polo zum Einsatz kommt. Škoda bietet drei Leistungsstufen an:

  • Epiq 35: 38,5-kWh-Batterie, 114 PS (85 kW), 267 Nm Drehmoment, 0–100 km/h in 11 Sekunden, Reichweite: 315 km
  • Epiq 40: Gleicher Akku wie der Epiq 35, aber 133 PS (99 kW) und 267 Nm, Beschleunigung auf 100 km/h in 9,8 Sekunden, Reichweite: 315 km
  • Epiq 55: Größerer 55-kWh-NMC-Akku, 208 PS (155 kW), 290 Nm, 0–100 km/h in 7,4 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h, Reichweite: bis zu 430 km

Die Produktion erfolgt in Spanien. Der Preis soll bei etwa 26.000 Euro beginnen – auf dem Niveau des Verbrenners Škoda Kamiq.

Großzügiger Stauraum und flexible Sitzanordnung

Der Kofferraum bietet 475 Liter Volumen. Durch Umklappen der Rücksitzbank lässt sich das Ladevolumen auf 1.344 Liter erweitern. Damit ist der Epiq auch für Familien oder lange Reisen gut geeignet.

„Der Škoda Epiq beweist, dass Elektroautos auch in der Kompaktklasse hochwertig und alltagstauglich sein können – ohne dabei den Preis in die Höhe zu treiben.“

Quelle: CarScoops