Die chinesische Elektroauto-Marke Denza, eine Tochtergesellschaft von BYD, hat mit dem Z ein neues elektrisches Sportmodell vorgestellt. Die Palette umfasst ein Coupé, ein Cabriolet und eine rennstreckenoptimierte Variante. Alle Modelle bieten eine Leistung von über 1.000 PS (746 kW / 1.014 PS), hochmoderne Technologie und einen vergleichsweise günstigen Preis.
Design und Varianten
Das Denza Z Cabriolet debütierte auf dem Beijing Auto Salon und setzt auf ein elegantes Design. Trotz der Nutzung vieler Karosserieteile des Coupés wirkt das Cabrio durch seine freistehende Vier-Sitzer-Kabine und das überarbeitete Heck sportlicher und ansprechender. Die Stoßfänger sind raffinierter gestaltet als das aggressive Bodykit des früheren Showcars.
Das präsentierte Konzeptfahrzeug in türkisgrüner Metallic-Lackierung mit dreifarbiger Innenausstattung erinnert an die Designsprache von Maserati. Ein Stoffdach mit weicher Neigungsfunktion wurde bereits in Spy-Shots bestätigt.
Technische Ausstattung
Der Denza Z wird von drei Elektromotoren angetrieben und bietet Allradantrieb (AWD). Die maximale Leistung beträgt rund 1.000 PS. Weitere Highlights sind:
- DiSus-M-Elektromagnetische Fahrwerksregelung von BYD
- „Eye of the God“-Fahrerassistenzsystem für erweiterte Sicherheit
- Schnellladefähige Batterie für kurze Ladezeiten
Das Design des Z stammt von Wolfgang Egger, ehemaliger Designchef von Audi, der auch für die Optik anderer BYD-Marken wie Fang Cheng Bao und YangWang verantwortlich ist.
Markteinführung und Preis
Interessanterweise wird der Denza Z zunächst in Europa und anderen globalen Märkten eingeführt, bevor er in China erhältlich sein wird. Nach der Premiere auf der Beijing Auto Show folgt ein dynamisches Debüt beim Goodwood Festival of Speed in Großbritannien.
Laut chinesischen Medien wird der Preis in China voraussichtlich zwischen 400.000 und 500.000 Yuan (ca. 58.600 bis 73.200 US-Dollar) liegen. Damit unterbietet Denza etablierte Sportwagen und Supersportwagen westlicher Hersteller.
„Der Denza Z ist ein direkter Konkurrent zu Luxusmarken wie Maserati und positioniert sich als erschwingliche Alternative im Premium-Segment.“ – Branchenanalysten