Eine neue Umfrage von Fox News offenbart dramatische Zahlen für Donald Trump: Seine Zustimmung zur Wirtschaftspolitik liegt bei nur 34 Prozent, während 66 Prozent der Wähler unzufrieden sind. Noch schlechter fällt die Bewertung zur Inflationsbekämpfung aus – hier geben lediglich 28 Prozent ihre Zustimmung, 72 Prozent lehnen sie ab. Damit erreicht Trump Werte, die selbst Joe Bidens Tiefstand während der Inflationskrise 2022 und 2023 in den Schatten stellen.
Diese Entwicklung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Trump selbst mit internen Problemen kämpft. Berichten zufolge plant er weitere Personalrochaden in seinem Team und sucht verzweifelt nach einer Strategie für die anstehenden Midterm-Wahlen. G. Elliott Morris, Datenanalyst und Herausgeber des Substacks Strength in Numbers, erklärt im Gespräch mit The New Republic, dass Trumps Zahlen noch dramatischer sind, als die öffentliche Diskussion vermuten lässt.
Morris: „Die Fox-Umfrage zeigt, dass Trumps Netto-Zustimmung zur Wirtschaft bei minus 32 liegt. Zum Vergleich: Joe Biden erreichte diesen Wert im Mai 2023, als die Inflation bei 8 bis 10 Prozent lag und die Bürger stark unter den steigenden Preisen litten. Trump erreicht heute denselben Wert – obwohl er die Wahl 2024 mit dem Versprechen gewann, die Preise zu senken und die Wirtschaft nach der Pandemie zu stärken.“
Die Umfrage unterstreicht damit nicht nur die wachsende Unzufriedenheit der Wähler mit Trumps Wirtschaftspolitik, sondern auch die Herausforderungen, vor denen der ehemalige Präsident steht. Während seine Zustimmungswerte in die Tiefe stürzen, profitieren die Demokraten erstmals seit Jahren wieder von einem Vertrauensvorsprung in der Wirtschaftspolitik.
Experten wie Morris warnen, dass diese Zahlen kein Ausreißer sind. In eigenen Erhebungen liegt Trumps Netto-Zustimmung zur Inflationsbekämpfung sogar bei minus 46. Damit bestätigt sich der Trend: Die öffentliche Meinung zu Trumps Wirtschaftskompetenz ist so schlecht wie nie zuvor.