Das Action-Rollenspiel Crimson Desert hat innerhalb von weniger als einem Monat nach Release über fünf Millionen Kopien verkauft. Der Start war jedoch turbulent: Das Spiel löste eine Flut an Rückerstattungsanträgen auf Steam aus. Doch der Erfolg spricht für sich – sogar Koreas Premierminister Kim Min-seok äußert sich nun begeistert über das Spiel.
In einem gestern veröffentlichten Tweet (automatisch übersetzt) gratulierte der Premierminister dem Entwicklerstudio Pearl Abyss zu diesem Meilenstein. Er bezeichnete Crimson Desert als einen „neuen Meilenstein für K-Content“ und betonte, dass das Spiel die globale Position der koreanischen Spielebranche gestärkt habe. Besonders hob er die gelungene Integration koreanischer Kultur – wie Taekwondo und traditionelle Küche – in Spielwelt und Handlung hervor.
Kim Min-seok kündigte zudem an, dass die südkoreanische Regierung die Unterstützung für die Spieleindustrie aktiv ausbauen werde. „Die Regierung wird Verantwortung übernehmen und gezielt fördern. Wir schaffen Rahmenbedingungen, damit K-Games als zentraler Bestandteil von K-Content weltweit strahlen können“, erklärte er.
Während K-Pop bereits weltweit dominiert, zeigt die rasante Entwicklung koreanischer Filme und Serien, dass auch andere Unterhaltungsbranchen international an Einfluss gewinnen. Crimson Desert unterstreicht, dass koreanische Spiele同样 eine starke globale Präsenz aufbauen können – im Gegensatz zu anderen Unternehmen wie Krafton, dessen aggressive Expansionsstrategie zahlreiche Studios in die Insolvenz trieb. Pearl Abyss hingegen setzt auf nachhaltigen Erfolg und könnte zum Vorbild für die gesamte Branche werden.