Der deutsche Luxustuner Mansory hat auf dem Top Marques Monaco erneut bewiesen, dass er zu den radikalsten und auffälligsten Fahrzeugherstellern der Welt gehört. Mit den beiden neuen Sondermodellen Mansory Azura (basierend auf dem Mercedes-Benz G-Klasse) und Mansory Emperor Signature (basierend auf dem Rolls-Royce Cullinan) setzt das Unternehmen neue Maßstäbe im Bereich exklusiver SUV-Tuningprojekte.
Mansory Azura: Der G-Klasse als Cabrio mit Suicide Doors
Der Azura ist eine radikale Interpretation des Mercedes-Benz G-Klasse. Mansory hat das SUV nicht nur optisch, sondern auch technisch komplett neu interpretiert:
- Design: Die hinteren Türen wurden durch breite, nach hinten öffnende Suicide Doors ersetzt. Das Dach wurde entfernt und durch ein elektrisch faltbares Stoffverdeck ersetzt – eine ungewöhnliche, aber spektakuläre Lösung für ein Geländefahrzeug.
- Strukturverstärkung: Um die durch den Dachentfall verlorene Torsionssteifigkeit auszugleichen, hat Mansory das Chassis mit zusätzlichen Verstärkungen im Rahmen und in den Schwellerbereichen versehen. Trotz dieser radikalen Veränderungen soll die Geländetauglichkeit des G-Wagens vollständig erhalten bleiben.
- Motorleistung: Der bereits aus dem AMG G 63 bekannte 4,0-Liter-V8-Biturbo wurde massiv überarbeitet. Mit größeren Turboladern, einem neuen Abgassystem und optimierter Elektronik leistet der Motor nun statt der ursprünglichen 585 PS beeindruckende 820 PS. Das beschleunigt den Azura in nur vier Sekunden von 0 auf 100 km/h und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h (elektronisch abgeregelt).
- Optische Highlights: Typisch Mansory: breite Kotflügel, zusätzliche Lufteinlässe und -auslässe sowie eine auffällige Lackierung in Aquamarin und Weiß. Die 24-Zoll-Felgen in Zweifarben-Design und das komplett in Leder gehaltene Interieur setzen den letzten Schliff.
- Äußeres Design: Riesige Kotflügelverbreiterungen, ein komplett neu gestaltetes Frontdesign mit markanter Lichtsignatur und ein tieferliegender Frontspoiler prägen das neue Gesicht. Die markante Spirit of Ecstasy auf dem Motorhauben aus Carbon und ein massiver Heckdiffusor mit dezentem Dachspoiler unterstreichen den sportlichen Anspruch.
- Fahrwerk und Räder: Die 24-Zoll-Felgen mit Carbon-Dish-Design und weitere Carbon-Applikationen an den Seitenschwellern und Lüftungsgittern unterstreichen den Hochleistungsanspruch.
- Motor und Sound: Der 6,6-Liter-V12-Biturbo wurde auf 720 PS hochgetunt. Kunden können zwischen einem Dual-Flow-Auspuff mit Endrohren am Heck oder einem Quad-Flow-System mit seitlichen Endrohren wählen – eine absolute Seltenheit bei Rolls-Royce.
- Interieur: Das Innere des Emperor Signature kombiniert Schwarz und Orange mit viel Alcantara. Wie bei Mansory üblich, sind Materialien und Farben jedoch individuell anpassbar.
- Carbon-Frontlip-Spoiler, Seitenschweller und Heckdiffusor
- Zweiteiliger Heckspoiler und neue Lufteinlässe 21-Zoll-Felgen vorne und 22-Zoll-Felgen hinten mit Carbon-Ring-Design
- Optional ein plaidbezogenes Interieur
Mansory Emperor Signature: Der Cullinan als exklusives Unikat
Für den Rolls-Royce Cullinan Black Badge hat Mansory ein noch individuelleres und auffälligeres Design entwickelt:
Mansory Softkit für den Porsche 911 Turbo S
Neben den beiden Super-SUVs präsentierte Mansory auch ein neues Softkit für den Porsche 911 Turbo S (Modell 992.2). Das Paket umfasst:
Im Vergleich zu den beiden Luxus-SUVs wirkt das Softkit für den Porsche eher zurückhaltend – aber dennoch typisch Mansory mit hochwertigen Materialien und präziser Verarbeitung.
Fazit: Radikales Tuning für anspruchsvolle Kunden
Mansory bleibt seinem Ruf treu: Die präsentierten Fahrzeuge sind keine gewöhnlichen Tuning-Projekte, sondern individuelle Kunstwerke, die durch radikale Designänderungen und massive Leistungssteigerungen überzeugen. Ob der Azura als offener G-Klasse mit Suicide Doors, der Emperor Signature als exklusiver Rolls-Royce Cullinan oder das Softkit für den Porsche 911 Turbo S – Mansory beweist einmal mehr, dass es keine Grenzen gibt, wenn es um Luxus, Performance und Individualität geht.
"Diese Fahrzeuge sind nicht nur Autos, sondern Statements. Sie zeigen, was möglich ist, wenn man konventionelle Grenzen überschreitet." – Mansory