Der Colorado House of Representatives hat kürzlich das House Bill 26-1263 verabschiedet, das neue Vorschriften für KI-gestützte Chatbots einführt. Das Gesetz sieht vor, dass Nutzer unmissverständlich erkennen müssen, dass sie mit einer künstlichen Intelligenz und nicht mit einer echten Person kommunizieren.
Zusätzlich müssen Unternehmen spezielle Sicherheitsvorkehrungen treffen, falls Nutzer Suizidgedanken oder Selbstverletzung andeuten. Ein weiterer zentraler Punkt des Gesetzes ist das Verbot medizinischer oder psychologischer Beratung durch Chatbots. Der Initiator des Gesetzes, Abgeordneter Sean Camacho (D–Denver), betont, dass die Regelung eine bestehende Lücke im staatlichen Recht schließt, da KI-Systeme nicht denselben Schutzpflichten unterliegen wie menschliche Dienstleister.
Die neuen Bestimmungen zielen darauf ab, Transparenz und Sicherheit im Umgang mit KI-gestützten Dialogsystemen zu erhöhen und Nutzer vor potenziellen Risiken zu schützen.