Der als Clavicular bekannte Livestreamer und Social-Media-Persönlichkeit sorgte im April für Schlagzeilen, als er während einer Live-Sendung in einem Miami-Restaurant zusammenbrach. Sein Sicherheitsteam brachte ihn umgehend in ein Krankenhaus – doch der 20-jährige Braden Peters, wie sein bürgerlicher Name lautet, verließ das Krankenhaus bereits am nächsten Tag gegen ärztlichen Rat. Sein Grund: die Eröffnung seines eigenen Nachtclubs Bacara in Miami Beach.

Sein neuer Geschäftspartner und Mentor ist Hai Waknine, ein umstrittene Figur der Miami-Nachtclubs, der mehrere Clubs betreibt und eine glamouröse Lebensweise pflegt. Waknine, verheiratet mit einem ehemaligen Model, stand bereits in Verbindung mit dem verletzten Rapper Offset und gilt als umstrittene Persönlichkeit mit Verbindungen zur organisierten Kriminalität.

Claviculars plötzliche Allianz mit Waknine wirft Fragen auf. Der Livestreamer, bekannt für seine radikalen Ansichten und extremistischen Freunde, distanzierte sich kürzlich von seiner früheren Umgebung. Noch vor wenigen Monaten feierte er in Clubs mit Figuren wie dem rechtsextremen Podcaster Nick Fuentes. Jetzt steht er an der Seite eines Mannes mit krimineller Vergangenheit und Verbindungen zu israelischen und US-amerikanischen Verbrechersyndikaten.

Waknines kriminelle Vergangenheit und gefährliche Verbindungen

Laut Bundesstaatsanwälten hat Waknine eine lange Vorstrafenliste. Er saß mehrere Jahre im Gefängnis wegen Erpressung und soll laut Anklage Mitglieder der Gangs Crips und Mexikanische Mafia als seine „Vollstrecker“ eingesetzt haben. Zudem wird ihm vorgeworfen, einem Mann nach einer Entführung ein Ohr abgeschnitten zu haben.

Diese Verbindungen werfen ein düsteres Licht auf die Partnerschaft mit Clavicular. Der Influencer, der sich seit Jahren mit fragwürdigen Methoden wie Steroiden, Meth-Konsum und „Looksmaxxing“ (kosmetische Veränderungen für ein „perfektes“ Aussehen) beschäftigt, scheint nun in riskante Kreise abzurutschen. Sein neuer Mentor steht für eine Welt, die weit entfernt ist von den Werten seiner früheren rechtsextremen Anhänger.

Reaktionen aus der rechtsextremen Szene

Die Allianz zwischen Clavicular und Waknine sorgt für Empörung in rechtsextremen und antisemitischen Kreisen. Waknines jüdische Herkunft und seine Verbindungen zu israelischen Gruppen lösen in den Chat-Räumen der Szene wütende Reaktionen aus. Viele seiner Follower distanzieren sich nun von ihm und werfen ihm vor, sich mit „dem Feind“ einzulassen.

Für Außenstehende zeigt die Partnerschaft jedoch, wie schnell sich Opportunitäten in der polarisierten Medienlandschaft ergeben – selbst für jemanden, der sich selbst durch riskante Entscheidungen gefährdet. Claviculars Fall unterstreicht die fragwürdigen Allianzen, die in der rechtsextremen und alternativen Online-Szene entstehen können.

Fazit: Ein riskantes Spiel mit ungewissem Ausgang

Claviculars Entscheidung, sich mit Hai Waknine zusammenzutun, könnte ihn weiter in die Welt der organisierten Kriminalität ziehen. Während er selbst durch seinen exzessiven Lebensstil und fragwürdige Methoden auffällt, steht sein neuer Mentor für eine dunkle Seite des Nachtlebens, die weit über Partys und Prominenz hinausgeht. Ob diese Allianz langfristig erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten – doch eines ist sicher: Sie ist ein Zeichen für die gefährlichen Verbindungen, die in bestimmten Kreisen entstehen können.