Mazda hat offiziell bestätigt, dass der CX-3 in einer zweiten Generation ab 2027 produziert wird. Die Ankündigung erfolgte im Rahmen der jüngsten Finanzpräsentation des Herstellers, in der das Unternehmen die Einführung des „nächsten CX-3“ für das kommende Jahr ankündigte. Ziel ist es, die Position im volumenstarken Segment der kompakten SUVs zu stärken.

Ein weiterer Folienhinweis aus der Präsentation deutet darauf hin, dass die Produktion des neuen Modells im AutoAlliance-Werk in Thailand „reibungslos voranschreitet“. Damit setzt Mazda seine Strategie fort, das Fahrzeug vor allem für asiatische und australische Märkte zu entwickeln.

Warum der CX-3 in Europa und den USA verschwand

Der aktuelle CX-3, der seit 2014 auf dem Markt ist, wurde in den frühen 2020er-Jahren aus Europa und den USA zurückgezogen. Dort dominiert mittlerweile der größere CX-30, der als modernere Alternative gilt. Dennoch blieb der CX-3 in anderen Regionen wie Australien, Südostasien und Mexiko gefragt – ein Grund für Mazda, das Modell komplett zu überarbeiten statt es einzustellen.

Elektrifizierung und Design: Was der neue CX-3 bieten wird

Mazda hält sich noch mit technischen Details zurück, betont aber seine „Multi-Lösungs-Strategie“, die je nach Markt Verbrennungsmotoren, Hybrid- und Mild-Hybrid-Antriebe kombiniert. Eine vollelektrische Variante gilt jedoch als unwahrscheinlich. Stattdessen wird der neue CX-3 voraussichtlich mit Mild-Hybrid-Technik ausgestattet sein.

Auch optisch setzt Mazda auf einen deutlichen Wandel: Frühere Skizzen aus der thailändischen Investitionsankündigung im Februar 2025 zeigten einen kompakten SUV mit glatteren Oberflächen, runden Heckleuchten und Designelementen des aktuellen CX-5. Der im selben Jahr vorgestellte Vision X-Compact Concept – offiziell als Stadthatchback beschrieben – lieferte weitere Hinweise. Trotz der kleineren Abmessungen (Radstand: 2.515 mm gegenüber 2.570 mm beim aktuellen CX-3) dürften zentrale Designthemen übernommen werden.

Produktion in Thailand – aber nicht für alle Märkte

Mazda plant, den neuen CX-3 vor allem als Exportmodell für Südostasien und Japan zu positionieren. Australien bleibt ein wichtiger Absatzmarkt, während eine Rückkehr in die USA oder nach Europa unwahrscheinlich ist. Dort setzt der Hersteller weiterhin auf größere Modelle wie den CX-50 oder CX-90.

Mit der Rückkehr des CX-3 unterstreicht Mazda seine Strategie, das Portfolio im kompakten SUV-Segment zu erweitern – allerdings mit Fokus auf Regionen, in denen der aktuelle CX-3 noch erfolgreich ist.

Quelle: CarScoops