Der viel erwartete Sequel „The Devil Wears Prada 2“ beweist: Menschliche Künstler können KI ersetzen – und das sogar besser. Der Film, in dem Meryl Streep erneut als die legendäre Modechefin Miranda Priestly zu sehen ist, beginnt mit einer PR-Krise. Priestly wird online massiv angegriffen, darunter mit Memes wie einem Bild, das sie als Fast-Food-Angestellte zeigt mit dem Spruch: „Would you like lies with that?“

Viele Zuschauer hielten das Bild zunächst für KI-generiert – ein typisches Ergebnis für das Jahr 2026. Doch die Künstlerin Alexis Franklin klärte auf: Sie hat das Werk auf Wunsch des Regisseurs David Frankel gemalt. Auf Instagram veröffentlichte sie nicht nur das fertige Bild, sondern auch ein Zeitraffer-Video ihres digitalen Malprozesses. „Absolut keine Respektlosigkeit gegenüber Meryl Streep, aber so etwas hätte ich auch in meiner Freizeit gemalt“, schrieb sie in der Bildunterschrift.

Franklins Post löste eine Welle der Begeisterung aus. Auf X (ehemals Twitter) teilte sie das Werk erneut und kommentierte: „Mein Instagram-Post wurde mit unzähligen Kommentaren überflutet, in denen sich Leute erleichtert zeigten, dass dieser Gag im Film von einer echten Künstlerin stammt. Also dachte ich, ich poste es auch hier – denn solche Unternehmen sollten Anerkennung bekommen, wenn sie Künstler einstellen.“

Echte Kunst statt KI: Warum die Entscheidung des Films viral geht

Franklins Werk verbreitete sich rasant: Ihr X-Post erreichte über 3,7 Millionen Aufrufe. Viele Nutzer lobten die Produktion dafür, trotz der einfachen KI-Alternative auf menschliche Kunst gesetzt zu haben. „Das ist eines der coolsten Dinge, die ich je in einem Film gesehen habe“, schrieb ein viraler Kommentar. „Es wäre so einfach gewesen, das Bild KI-generiert zu erstellen – aber sie haben sich für einen höheren Standard entschieden. Das verdient Respekt.“

Ein weiterer Nutzer betonte: „Menschen sehnen sich nach echter Kunst, nicht nach KI-Schrott – und das ist der Beweis.“ Ein dritter kommentierte: „Es gibt einen Grund, warum es mich immer enttäuscht, wenn Filme KI nutzen, um KI darzustellen. Offensichtlich gibt es immer Alternativen.“

Zufällige KI-Ähnlichkeit: Die Künstlerin klärt auf

Obwohl viele Franklins Stil zunächst für eine KI-Hommage hielten, betonte sie, dass die Ähnlichkeiten rein zufällig seien. In weiteren Posts auf X erklärte sie, dass ihr Stil auf ihrer eigenen künstlerischen Handschrift beruhe – nicht auf einer bewussten Nachahmung von KI-Ästhetik. Dennoch wird ihr Werk nun als Statement gegen die zunehmende KI-Dominanz in der Unterhaltungsbranche interpretiert.

Die Debatte um Franklins Arbeit zeigt: „The Devil Wears Prada 2“ setzt ein klares Zeichen für die Bedeutung menschlicher Kreativität – und das in einer Zeit, in der KI immer stärker in den Fokus rückt.