Zuckerbergs KI-Offensive: Profit vor Menschen

Mark Zuckerbergs ungebremster KI-Feldzug bei Meta basiert auf zwei Säulen: Milliardensummen und einer menschenverachtenden Führungskultur. Während das Unternehmen Milliarden in KI-Infrastruktur investiert, werden gleichzeitig tausende Mitarbeiter entlassen. Die Zurückgebliebenen müssen die neue Technologie bis zur Erschöpfung nutzen – oder riskieren schlechte Leistungsbewertungen.

Überwachung als Standard: Wenn der Chef alles kontrolliert

Meta geht noch einen Schritt weiter: Das Unternehmen führt ein flächendeckendes Überwachungssystem ein. Tastatur- und Mausbewegungen von Zehntausenden Mitarbeitern werden aufgezeichnet, angeblich um KI-Modelle zu trainieren. Doch viele sehen darin einen eindeutigen Eingriff in ihre Privatsphäre.

Als ein Teamleiter nach einer Opt-out-Option fragte, antwortete Meta-CTO Andrew Bosworth lapidar: „Es gibt keine Möglichkeit, sich auf Ihrem Firmenlaptop auszuklinken.“ Seine Antwort löste eine Welle der Empörung aus – über 100 wütende Emojis trafen bei ihm ein. Ein Mitarbeiter warf ihm vor: „Ihre Gleichgültigkeit gegenüber den Sorgen Ihrer eigenen Mitarbeiter ist beunruhigend.“

Entlassungen im Rekordtempo: 8.000 Jobs gestrichen

Nur wenige Tage nach der Überwachungsankündigung folgte die nächste Hiobsbotschaft: Meta entlässt rund 8.000 Mitarbeiter. Die Begründung? Die Einsparungen sollen „andere Investitionen“ finanzieren – sprich: die KI-Offensive. Laut internen Dokumenten plant Meta, in diesem Jahr 145 Milliarden Dollar auszugeben, vor allem für Rechenzentren und KI-Technologie.

KI als Zwang: Mitarbeiter unter Druck

Meta setzt seine Belegschaft unter massiven Druck, die neuen KI-Tools zu nutzen. Im März führte das Unternehmen sogar eine „AI Transformation Week“ ein, um Mitarbeiter in die Nutzung von KI-Coding-Tools einzuarbeiten. Ein internes Dashboard überwacht nun, wie intensiv die Technologie eingesetzt wird. Wer zu wenig nutzt, muss mit negativen Konsequenzen rechnen.

Die Folgen sind verheerend: Burnout, Demotivation und eine Kultur des Misstrauens breiten sich aus. Selbst die KI-Tools werden mittlerweile genutzt, um andere KI-Agenten zu steuern – ein Zeichen für die absurde Überlastung der Mitarbeiter.

Fazit: Innovation um jeden Preis?

Zuckerbergs Strategie zeigt: Bei Meta zählt vor allem eins – die KI-Revolution vorantreiben. Doch der Preis ist hoch: Eine Belegschaft, die sich wie „menschlicher Abfall“ behandelt fühlt. Ob diese Methode langfristig erfolgreich sein wird, bleibt fraglich.

Quelle: Futurism