Bitcoin als Gamechanger: Steak ‘n Shake senkt Kosten und steigert Umsätze
Die Fast-Food-Kette Steak ‘n Shake hat Bitcoin als Zahlungsmittel eingeführt und damit nicht nur die Transaktionskosten halbiert, sondern auch den Umsatz deutlich gesteigert. Laut Michael Boes, Chief MAHA Officer des Unternehmens, ist Bitcoin mittlerweile ein zentraler Treiber für die Geschäftsperformance. Die Ergebnisse sprechen für sich: Seit der Einführung des Bitcoin-Zahlungssystems über das Lightning Network im Mai 2025 verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzanstieg von 11 % im zweiten Quartal 2025, der sich im dritten Quartal auf 15 % beschleunigte – und damit deutlich über dem Branchendurchschnitt lag.
50 % weniger Gebühren – und Millionenersparnis
Boes betonte auf der Bitcoin 2026 Conference in Las Vegas, dass Steak ‘n Shake durch Bitcoin-Zahlungen rund 50 % der Transaktionsgebühren einspart. Während herkömmliche Kreditkartenprozessoren zwischen 2,5 % und 3,5 % pro Transaktion verlangen, liegen die Kosten bei Bitcoin deutlich niedriger. „Wenn jeder Kreditkartenkunde Bitcoin nutzen würde, könnten wir jährlich etwa 6 Millionen Dollar einsparen“, erklärte Boes. Dieses Geld fließt direkt in die Verbesserung der Produkte und Services.
Gesündere Zutaten dank Bitcoin-Einnahmen
Die eingesparten Mittel ermöglichen es Steak ‘n Shake, seine Speisekarte grundlegend zu überarbeiten. So wurden bereits Mikrowellen aus den Küchen entfernt, und ab Juni 2024 wird das Unternehmen auf 100 % grasgefüttertes Rindfleisch umstellen. Zudem wurden Frittierfette von Samenölen auf Rindertalg umgestellt – eine Maßnahme, die im Einklang mit der Bewegung „Make America Healthy Again“ steht.
Um die Bitcoin-Strategie weiter zu stärken, hat das Unternehmen zwei neue Bitcoin-bezogene Menüpunkte eingeführt: einen „Bitcoin Milkshake“ und einen „Bitcoin Steakburger“. Beide sind an die feste Menge von 21 Millionen Bitcoin angelehnt. Zudem hat Steak ‘n Shake eine geschlossene Bitcoin-Wirtschaft aufgebaut: Alle eingenommenen Bitcoin fließen in einen strategischen Bitcoin-Reservefonds, der mittlerweile 10 Millionen Dollar umfasst. Dieser Fonds finanziert unter anderem ein Bitcoin-Bonusprogramm für Mitarbeiter – seit März 2024 erhalten Angestellte 0,21 Dollar pro Stunde zusätzlich zum Lohn.
Führungskräfte setzen auf Bitcoin – auch bei der Bezahlung
Michael Boes selbst akzeptiert Bitcoin als Teil seiner Vergütung und ist damit einer der ersten Führungskräfte in der Branche, die dies tun. „Ich hoffe, dass dies ein Vorbild für neue Vergütungsmodelle in der gesamten Industrie sein wird“, sagte er. Das Unternehmen betreibt derzeit Hunderte von Filialen in den USA sowie in Frankreich, Italien, Portugal und Monaco.
Fazit: Bitcoin als strategischer Vorteil für Fast Food
Steak ‘n Shake beweist mit seiner Bitcoin-Strategie, dass Kryptowährungen nicht nur ein Zahlungsmittel, sondern auch ein wirtschaftlicher und gesundheitlicher Gamechanger sein können. Durch geringere Kosten, höhere Umsätze und eine nachhaltigere Produktpalette setzt das Unternehmen neue Maßstäbe in der Fast-Food-Branche.