Nissan Sakura erhält frisches Design und neue Extras

Nissan hat den Sakura, Japans meistverkauftes Elektroauto, einem Facelift unterzogen. Die Überarbeitung soll den Kleinstwagen im wettbewerbsintensiven Kei-Car-Segment wettbewerbsfähig halten. Die Änderungen beschränken sich auf optische Anpassungen und praktische Innenraum-Updates – die Technik bleibt unverändert.

Neues Frontdesign und Farbpalette

Der auffälligste Unterschied zeigt sich an der Front: Ein überarbeitetes Design mit einem körperfarbenen Grill, der dem des Nissan Leaf ähnelt, sowie ein neu gestalteter Stoßfänger mit schärferen Kanten und markanteren vertikalen Elementen prägen das neue Erscheinungsbild. Die LED-Scheinwerfer und die Karosserie der Seitenansicht sowie des Hecks wurden unverändert übernommen.

Die Farbpalette wurde um den neuen Ton „Minamono Sakura“ erweitert, inspiriert von schwebenden Kirschblüten auf Wasser. Kombiniert mit Kupfer-Akzenten und einem Sterling-Silber-Dach entsteht beim Topmodell G eine ungewöhnliche Dreifarben-Kombination. Interessanterweise gelten die Design-Updates nur für die Modelle der X- und G-Ausstattung, während die Einstiegsversion S das alte Design behält.

Praktische Innenraum-Updates

Im Innenraum setzt Nissan auf funktionale Verbesserungen: Der Schalter für den Fahrmodus wurde ergonomischer positioniert, und auf der Beifahrerseite gibt es nun einen zusätzlichen Becherhalter. Die 7-Zoll-Digitalanzeige und das 9-Zoll-Infotainment-System blieben unverändert, allerdings wurden die USB-Type-C-Anschlüsse tiefer in die Mittelkonsole verlegt.

Für das mittlere Ausstattungsniveau X wurden beliebte Extras wie der Intelligente Rundumsicht-Monitor, beheizbare Vordersitze und ein beheizbares Lenkrad nun serienmäßig integriert. Zudem bietet der Sakura nun automatische Ver- und Entriegelungsfunktionen, eine Rücksitz-Erinnerung, eine Verriegelung für die Ladeklappe sowie optional eine 1500-Watt-Wechselstromsteckdose.

Technik bleibt unverändert

Angetrieben wird der Sakura weiterhin von einem 63-PS-Elektromotor (47 kW / 64 PS) mit 195 Nm Drehmoment. Die 20-kWh-Lithium-Ionen-Batterie ermöglicht eine Reichweite von bis zu 180 km nach WLTC-Norm. Die Technik wurde nicht angepasst, um die Kosten niedrig zu halten.

Preise und Verfügbarkeit

Der überarbeitete Nissan Sakura ist ab sofort in Japan bestellbar. Die ersten Auslieferungen sind für diesen Sommer geplant. Die Preise starten bei 2.448.600 Yen (ca. 15.400 US-Dollar) für die Basisversion X und reichen bis 2.998.600 Yen (ca. 18.900 US-Dollar) für das Topmodell G. Durch staatliche Förderungen von 580.000 Yen (ca. 3.650 US-Dollar) reduziert sich der effektive Einstiegspreis auf etwa 1.870.000 Yen (ca. 11.800 US-Dollar).

„Der Nissan Sakura bleibt mit seinem überarbeiteten Design und den praktischen Upgrades auch nach dem Facelift eine attraktive Wahl für Käufer von Kei-Cars in Japan.“

— Nissan Japan

Hintergrund: Der Erfolg des Sakura

Der Nissan Sakura wurde 2022 als Serienversion des Konzeptfahrzeugs IMk aus dem Jahr 2019 eingeführt. Seitdem hat er sich zum meistverkauften Elektroauto Japans entwickelt und setzt sich gegen starke Konkurrenten wie den Mitsubishi eK X und den Subaru Stella EV durch.

Quelle: CarScoops